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Hiddensee - Blick nach Süden vom Dornbusch aus

Hiddensee - Blick nach Süden vom Dornbusch aus
an ihrer breitesten Stelle ist die Insel Hiddensee 3,1 km und an ihrer schmalsten Stelle nur 250 m breit, bei einer Länge von etwa 16 km

Die Story zum Bild

Die Insel hat auf Grund ihrer georgrafischen Besonderheiten eine bewegte Geschichte hinter sich. Nach nicht gesicherten Überlieferungen soll Hiddensee im Jahre 1307 bei einer großen Sturmflut von der Insel Rügen abgetrennt worden sein. Im 19.Jahrhundert wurde Hiddensee bei 3 Sturmfluten in zwei Teile geteilt, die nur unter großem Aufwand wieder zusammen gebracht werden konnten.
Die Sturmfluten brachten aber auch Glück. In den Jahren 1872 und 1874 wurden am Strand insgesamt 16 Teile eines alten Goldschmucks gefunden, der über 1000 Jahre alt ist. Der Wikingerschmuck ist heute im Stadtmuseum in Stralsund im Original zu besichtigen und hat einen Versicherungswert von über 70 Millionen Euro.
In den 60er Jahren gab es Vermutungen über Erdölvorkommen auf Hiddensee und es wurden über 4600 m tiefe Probebohrungen niedergebracht, die aber keine verwertbaren Ergebnisse brachten und so verschwanden die Bohrtürme Anfang der 70er Jahre wieder.
Heute verströmt die Insel auch deshalb eine angenehme Ruhe, weil auf ihr keine privaten Kraftfahrzeuge fahren dürfen.

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