KDF-Bad Prora

Ein Zeuge längst vergangener Tage

Auf der Insel Rügen findet sich ganz unerwartet zwischen Bäumen und Meer ein Koloss aus Stahl und Beton, der seit fast 70 Jahren dem Zerfall trotzt - das KDF-Bad von Prora. Einstmals sollten in der nationalsozialistischen Urlaubsbewegung 20.000 Menschen gleichzeitig in Prora Ruhe und Erholung finden, aber noch bevor alles fertig war, wurde der Bau wegen des beginnenden Krieges eingestellt.
Zu Zeiten der DDR wurde ein Teil von der NVA genutzt, was auch bewirkte, dass langsam aus dem Bewusstsein der Menschen verschwand. Mitten in den Kiefernwald am Wasser gebaut, war es aus 100 m Entfernung nicht mehr zu sehen.
Heute verfällt das 4,5 km lange Ferienheim und hat seinen einzigen Sinn als Erinnerung an vergangene Tage und ist es eine hervorragende Kulisse für Fotografen.

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