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Blick auf die St. Georgenkirche in Wismar

Blick auf die St. Georgenkirche in Wismar
die Georgenkirche sieht nur auf den ersten Blick völlig anders aus als die größen Backsteinkirchen der Hansestädte im Norden, der Westturm konnte aus Kostengründen nie fertiggestellt werden und existiert nur als Turmstumpf

Die Story zum Bild

Die heutige Kirche wurde 1404 begonnen und die Vorgängerbauten dafür abgetragen. Die Bauarbeiten an St. Georgen wurden 1594 abgeschlossen unter Aufgabe der Pläne für einen Westturm, der nach dem Niedergang der Hanse nicht mehr finanzierbar war.

Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche von zwei Luftminen getroffen und schwer beschädigt. Zwar begannen 1949 die Planungen für einen Wiederaufbau und es wurde schon bald ein neuer Dachstuhl aufgesetzt. Jedoch wurde dieser nie eingedeckt und verfiel in den folgenden Jahrzehnten genau so wie die ganze Kirche. Im Jahre 1990 riss ein Orkan den Giebel der Querhauses herunter, der in zwei Nachbarhäuser stürzte.

Seit dem wurde St.Georgen Schritt für Schritt saniert und bietet dem Besucher heute ein gewaltiges Raumerlebnis. Seit kurzem kann man auf der neu geschaffenen Aussichtsplattform einen Blick über die Dächer der Hansestadt Wismar werfen.

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